BoGeStra: Bus und Straßenbahn

Netz 2020: 1,5 Mio. km mehr pro Jahr für die BoGeStra

Ab 15. Dezember 2018 verändert die BoGeStra im Auftrag des Stadtrats den Takt in Bochum. Busse und Bahnen fahren dann alle 30, 15 und auf überlagerten Strecken teilweise alle 7 1/2 Minuten. Ursprünglich sollte diese Umstellung mal aufkommensneutral erfolgen. Aber mit der Taktumstellung erfolgten weitere Verbesserungen, für die die BoGeStra zusätzliche Busse und Fahrer benötigt. Diese werden derzeit sukzessive eingestellt und jetzt liegen auch die Berechnungen für Mehrkosten vor: Die BoGeStra wird in 2020 voraussichtlich 1,5 Millionen Kilometer mehr fahren.

Da auch Lohnkosten und Dieselpreise steigen benötigt die BoGeStra einen höheren Zuschuss. Inklusive Mehrkosten für die Umtellung erster Linien auf Elektroantrieb sind das im kommenden Jahr 3,6 Mio. €. 2021 dann 3,9 Mio. €. Damit ist Bochum einige der wenigen Städte im Verkehrsverbund, die sich aktuell Verbesserungen im Nahverkehr etwas kosten lassen. Da Planungen im Nahverkehr Jahre dauern, muss der Ehrlichkeit halbe ergänzt werden, dass die Verbesserungen im Bochumer Nahverkehr noch nicht nur den neuen politischen Schub für Klimaschutzthemen nach der Europawahl 2019 begründet sind.

Der Zuschussbedarf der BoGeStra beträgt insgesamt dann ca. 35 Mio. € pro Jahr.

Weitere Veränderungen bei S-Bahnen und Fahrkartenverkauf

In Kürze wird die BoGeStra das neue Liniennetz „Netz 2020“ bewerben. Anlass für die Umstellung ist, dass ab 15. Dezember 2019 auch der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den Takt der S-Bahn-Linien im Ruhrgebiet auf 15/30 umstellt. Zu Beginn der Umstellung wird allerdings mit Problemen gerechnet, dass sich viele Naherverkehrsnutzer erst einmal umstellen müssen. Zudem wird zeitgleich der Fahrkartenvertrieb des VRR umgestellt. Die Taktumstellung und der neuen Linienplan waren einstimmig im Stadtrat beschlossen worden.

Die Bo

Ein Kommentar

  1. Erkennbaren Verbesserungen des verkehrsangebotes stehen aber auch schlechtere Takte auf einer Reihe von linienverbindungen gegenüber. Davon sind eine Reihe von Verbindungen zwischen den Vororten und der City betroffen, z. B. 336, 349, 356, 368. Hier führt die Umstellung auf den 30 min -takt zu einem weiteren Abbau von angebotsqualität.

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