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Sommergespräch: Dezernent Dietmar Dieckmann kündigt verstärktes Engagement für Integration an

Die Stadt Bochum verstärkt als eine der deutschlandweit ersten Unterzeichnerinnen der Charta für Vielfalt ihr Engagement für Menschen mit internationaler Familiengeschichte. Das kündigte der für Integration zuständige Dezernent Dietmar Dieckmann in seinem Sommergespräch an. Ein Drittel der in Bochum lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund.

Sommergespräch: Dezernent Dietmar Dieckmann kündigt verstärktes Engagement für Integration an
Dietmar Dieckmann und Dr. Asmaa El Idrissi beim Sommergespräch am 20.07.2022 in Bochum. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Die Stadt Bochum verstärkt als eine der deutschlandweit ersten Unterzeichnerinnen der Charta für Vielfalt ihr Engagement für Menschen mit internationaler Familiengeschichte. Das kündigte der für Integration zuständige Dezernent Dietmar Dieckmann in seinem Sommergespräch an. Ein Drittel der in Bochum lebenden Menschen haben einen Migrationshintergrund.

Die Stadt hat nun eigens eine Stabsstelle Integration geschaffen, „denn wir brauchen einen guten Plan und neue Instrumente“, so Dieckmann. Drei Herausforderungen gelte es zu meistern: das Integrationsangebot sichtbarer zu machen, die Verwaltung interkulturell zu öffnen und Rassismus und Diskriminierung zu bekämpfen. „Für Rassismus und Diskriminierung ist kein Platz in der Stadt oder in der Stadtverwaltung“, machte Dieckmann klar. „Wir wollen, dass sich alle Bochumerinnen und Bochumer in ihrer Stadtverwaltung wertgeschätzt fühlen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer Sprachfähigkeit und frei von rassistischen Zuschreibungen.“

„Unser Ziel ist es, dass Integration beziehungsweise Diversität bei allen Projekten der Stadt mitgedacht und umgesetzt wird“, so Dieckmann weiter. „Dafür müssen idealerweise alle Beschäftigten über kulturelle Kompetenz verfügen und das Thema selbstständig bei ihrer täglichen Arbeit berücksichtigen.“

Dr. Asmaa El-Idrissi ist Referentin der neuen Integrations-Stabsstelle und will sich zunächst anhand bestehender Daten und später durch eine anonyme und freiwillige Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Bild von der Diversität innerhalb der Verwaltung machen: „Wir wollen herausfinden, wie groß der Anteil von Beschäftigten mit internationaler Familiengeschichte ist und was für Bedarfe es bei den Menschen gibt.“ Auch sei die Vernetzung mit Betroffenengruppen und anderen wichtigen Akteurinnen und Akteuren wichtig, um Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die erfolgreiche Umsetzung einer offenen, wertschätzenden Stadt und Stadtverwaltung zu gewinnen. Geplant sei außerdem ein „mehrsprachiges Willkommenspaket für Menschen mit Fluchtgeschichte“.

Quelle und Bildrechte: Pressestelle der Stadt Bochum

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