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Klimaschutz: Jetzt Förderprogramme sichern – Neue Angebote für Photovoltaik- und Heizungsanlagen

Im Rahmen des Hertener Klimakonzepts 2020+, einem gemeinschaftlichen Projekt von Stadt und Hertener Stadtwerken, fördert die Stadt Herten im Jahr 2022 wieder neue Photovoltaikanlagen für Wohngebäude oder Vereinsräume sowie den Ersatz von Kohleheizungen, die als Einzelöfen, Etagenheizungen oder Zentralheizungen betrieben werden.

Hertener Klimakonzept 2020+

Im Rahmen des Hertener Klimakonzepts 2020+, einem gemeinschaftlichen Projekt von Stadt und Hertener Stadtwerken, fördert die Stadt Herten im Jahr 2022 wieder neue Photovoltaikanlagen für Wohngebäude oder Vereinsräume sowie den Ersatz von Kohleheizungen, die als Einzelöfen, Etagenheizungen oder Zentralheizungen betrieben werden. Es können ab sofort und bis zum 31.12.2022 Förderanträge in beiden Programmen gestellt werden.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist die Verstärkung von Klimaschutzmaßnahmen und der Umbau unseres Energiesystems dringender als je zuvor: Der neue Bericht des Weltklimarats bezeichnet den Klimawandel erstmals als eine eindeutige Gefahr für das Wohl der Menschheit. Die aktuelle politische Weltlage verschärft zusätzlich den Druck auf die Sicherstellung unserer Energieversorgung und zeigt die Bedeutung einer unabhängigen Energieerzeugung.

„Wer auf einem geeigneten Dach keine Photovoltaikanlage nutzt, verschenkt bares Geld und verpasst die Möglichkeit, sich von steigenden Stromkosten unabhängig zu machen“, erklärt Dr. Theresa Eckermann, die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Herten. Der Kauf einer Photovoltaikanlage von mindestens 5 kWP wird pauschal mit 500 Euro bezuschusst, das Pachten einer mindestens 5 kWP großen Photovoltaikanlage pauschal mit 250 Euro. Das Potenzial der Dachflächen zur Nutzung der Solarenergie ist trotz deutlich gestiegenem Anlagenzubau weiterhin sehr hoch.

Aufgrund der starken Prägung des Stadtgebiets durch den Bergbau gibt es nach wie vor einige Siedlungsbereiche, in denen noch Kohleöfen genutzt werden. Ziel der Richtlinie zur Förderung des Austausches von Kohleheizungen ist es, durch einen Zuschuss von 1.000 Euro den weiterhin erforderlichen Umstieg der Kohleheizungen auf klimafreundlichere Heizungssysteme zu unterstützen und so den CO2-Ausstoß dieser Heizungsanlagen deutlich zu reduzieren. „Unsere Fernwärme ermöglicht beispielsweise eine umweltschonende und sichere Energieversorgung“, weiß Marco Meyer, Fachgebietsleiter Wärmeversorgung bei den Hertener Stadtwerken.

Wichtig: Mit der Umsetzung der Maßnahmen Photovoltaik oder Heizungstausch (Beauftragung bzw. Vertragsschluss) darf vor der Beantragung und Bewilligung der Fördermittel nicht begonnen werden. Beratung, Planung und Angebotseinholung sind zulässig.

Weiterführende Informationen sowie die Förderrichtlinien und Antragsformulare sind unter www.herten.de/photovoltaik und www.herten.de/heizungstausch zu finden. Die Unterlagen liegen ebenfalls in den Stadtteilbüros Innenstadt und Hassel.Westerholt.Bertlich sowie im Rathaus aus.

„Energiesparhaus Ruhr“ bietet umfangreiches Informationsangebot

Die Fördermaßnahmen der Stadt Herten werden unterstützt durch die erfolgreich etablierte Ausbau-Initiative „Solarmetropole Ruhr“ sowie den neuen Kampagnenbaustein „Energiesparhaus Ruhr“. Damit bietet die Stadt Herten gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr und dem Handwerk Region Ruhr den Bürgern ab sofort unter www.herten.de/energiesparhaus zusätzlich ein großes Informationsangebot zum Thema „energetische Gebäudesanierung und Energieeffizienz“. Bei den Informationen wird das gesamte Haus betrachtet – von der Wärmedämmung bis zum Heizungs- und Fenstertausch.

Im Rahmen der Kampagne finden kostenlose Informationsveranstaltungen, Aktionen und kleine Zuschussförderungen in den teilnehmenden Städten und Gemeinden statt. Dabei werden nicht nur Gebäudeeigentümern angesprochen, sondern gezielt auch Wohnungseigentümer und Mieter. Denn Energieeffizienzmaßnahmen fangen schon beim Nutzerverhalten an. Dazu läuft bereits seit Ende Januar die erste regionale Online-Themenreihe „Sanierung“ in Kooperation mit der Verbraucherzentrale NRW, in der über verschiedene Sanierungs- und Energiesparmöglichkeiten informiert wird.

Die nächsten Online-Vorträge stehen am Dienstag, 22. März 2022 („Energiesparen zu Hause“), und am Dienstag, 5. April („Fördermitteldschungel“), auf dem Programm. Die Online-Vorträge sind für alle Teilnehmenden kostenlos und finden über die Videokonferenz-Plattform Zoom statt. Teilnehmende benötigen lediglich ein Endgerät wie PC, Laptop oder Tablet sowie einen Internetzugang. Start ist immer dienstags um 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung je nach Fragen und Teilnehmerzahl gegen 20 Uhr. Eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich, um die Zugangsdaten zu erhalten. Anmelden können sich Interessierte unter https://solar.metropole.ruhr/veranstaltungen/.

Unabhängig davon können Bürger bei Fragen zu Sanierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten auch eine Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen. Weitere Informationen und Terminvereinbarung sind auf http://www.verbraucherzentrale.nrw/energieberatung oder telefonisch unter 0211 / 33 996 555 abrufbar. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Auch die Hertener Stadtwerke bieten Hilfestellung. Interessierte können sich an den Energieberater Michael Lobert wenden: Telefon 02366 307-266, E-Mail m.lobert@herten.de.

Für Rückfragen zu den Förderungen und Kampagnen steht Dr. Theresa Eckermann als Ansprechperson zur Verfügung: Telefonnummer 02366 303-340, E-Mail t.eckermann@herten.de.

Das Hertener Klimakonzept 2020+: https://www.herten.de/wirtschaft/klima-umwelt/hertener-klimakonzept-2020.html

Quelle und Bildrechte: Pressestelle der Stadt Herten

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