CDU im VRR appelliert an Fahrgäste einen Mundschutz zu tragen

1,50 m Abstand zu halten ist in Bus und Bahn schwierig. Mit diesen Abstandsregeln passen teilweise nur 20 Fahrgäste hinein. „Wenn das öffentliche Leben wieder hochgefahren wird, dann müssen wir im Öffentlichen Nahverkehr gut vorbereitet sein“, kommentiert Frank Heidenreich (CDU), Vorsitzender der CDU-Fraktionen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), einen Appell seiner CDU-Fraktionsmitglieder im VRR.

„In Nordhrein-Westfalen gibt es keine Pflicht zum Tragen eines Mund­–Nase-Schutzes. Spätestens wenn die ersten Schüler wieder zum Unterricht fahren, wird es natürlich voller. Daher appellieren wir wirklich an alle, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen – und auch andere dazu aufzufordern“, so Heidenreich weiter.

Soziale Normen beeinflussen, statt Verbote und Strafen beschliessen!

Gelungene Umsetzung in Duisburg, Bild: Pressestelle DVG

Die CDU setzt mit diesem Appell gezielt auf das Setzen sozialer Normen. „Wir hoffen auf dasAnordnen eines Mund-Nase-Schutzes verzichten zu können. Die Beförderungsrichtlinien des VRR und das Hausrecht der Verkehrsbetriebe für Ihre Fahrzeuge geben Ansatzpunkte. Aber durch eine rechtliche Pflicht würden auch viele Fragen aufgeworfen: Was für ein Mundschutz muss es sein? Darf er selbstgenäht sein? Reicht ein Schal? Darf ich sonst nicht mitfahren?“

Beispielgebend wird in Kürze das Personal aller Verkehrsbetriebe voran­gehen. Einheitlich sollen sie sollen sie einen Mund-Nase-Schutz tragen. Auf den Fahrzeugen soll es besondere Hinweise geben.

Dringende Empfehlung mit Gebotscharakter

Dabei sind OP-Masken genauso zulässig, wie selbstgenähte Behelfsmasken das Verhüllen des Mundes mit einem Schal. „Wenn alle Fahrgäste mit ihrem eigenen Schutz alle anderen schützen, dann erreichen wir den besten Schutz für alle Fahrgäste und die gesamte Gesellschaft insgesamt. Wir wollen verhinder, dass sich das Corona-Virus über den Nahverkehr verbreitet. Wir wollen wieder Vertrauen in den Nahverkehr aufbauen“, so der Duisburger CDU-Politiker abschließend.

Die politischen Beratungen im VRR gehen übrigens weiter. Neben Sitzungen mit vermindeter Präsenz finden regelmäßig Sitzungen auf digitalen Kanälen statt. Die CDU-Fraktion beriet das Thema Mund-Nase-Schutz am letzten Freitag in einer Telefonkonferenz.

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