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Pläne für den neuen Husemannplatz in Bochum

Der zuletzt 1984 umgestaltete Husemannplatz soll umfassend erneuert werden. Die neue Platzgestaltung sieht einen neuen, begrünten Pavillon vor, die so genannte „Green Cloud“, während das Pendant, die „Blue Cloud“, dem Ensemble eine Licht- und Wasserinstallation hinzufügt.

Husemannplatz Bochum
Pläne für den neuen Husemannplatz in Bochum (c) Sinai Landschaftsarchitekten Berlin

Der zuletzt 1984 umgestaltete Husemannplatz soll umfassend erneuert werden. Die neue Platzgestaltung sieht einen neuen, begrünten Pavillon vor, die so genannte „Green Cloud“, während das Pendant, die „Blue Cloud“, dem Ensemble eine Licht- und Wasserinstallation hinzufügt. Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke stellte am Mittwoch, 11. Mai, die Planungen vor, die nun in den politischen Gremien beraten werden: am 19. Mai in der Bezirksvertretung Mitte und am 14. Juni im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur. Der Baubeginn ist für Anfang 2023 vorgesehen.

„Wir werden einen wunderschönen, hochwertigen und modernen Platz für die Bochumerinnen und Bochumer bauen, der viele Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten in sich harmonisch vereint“, so Dr. Bradtke. Der Entwurf hat das Ziel, den Platz freizuräumen und ästhetisch aufzuwerten. Entstehen soll an dieser Stelle die zentrale Verbindung zwischen der „alten Innenstadt“ und den neuen Gebäuden entlang der Viktoriastraße. Die bisherige Bebauung muss dafür weichen, neu errichtet wird dagegen die „Green Cloud“, ein begrüntes Gebäude, das unter anderem ein Café enthält, einen Spielplatz, eine öffentliche Toilette und einen Zugang zur Tiefgarage. Die „Blue Cloud“ wird ein digitales Wasserspiel. Sie besteht aus einer Wasserfläche mit einem Durchmesser von etwa zehn Metern und Nebeldüsen, die an heißen Tagen für Abkühlung sorgen. Interaktive Projektoren sollen farbige Lichtbilder auf die Wasserfläche und die Nebelwände malen.

Der Platz erhält 18 neue Bäume. Im Schatten dieser Bäume können die Platzbesucherinnen und -besucher dann auf neuen Bänken im modernen Design Platz nehmen. Die Platzoberfläche wird aus hochwertigen Natursteinmaterial bestehen, unterirdisch sorgen Baumrigolen für die Speicherung von Regenwasser. Der Jobsiade-Brunnen bleibt auf dem Platz, allerdings an neuer Stelle. Das beliebte Kunst- und Spielobjekt wird künftig neben dem Gebäude der Deutschen Bank zu finden sein. Ebenfalls erhalten bleibt der Gedenkort an Fritz Husemann. Die Steinplatte mit dem Schriftzug wird ausgeschnitten und an der Seite des neuen Pavillons wieder aufgestellt.

Die Kosten für die Neugestaltung des Husemannplatzes betragen rund acht Millionen Euro. Der Umbau soll insgesamt rund zwei Jahre dauern.

Quelle: Pressestelle der Stadt Bochum

Bildrechte: (c) Sinai Landschaftsarchitekten Berlin

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