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Ennepe-Ruhr-Kreis

Pflege und Beruf: Studierende und Unternehmen liefern sich Mehrwerte

Betrieben und Behörden fehlt im Alltagsgeschäft häufig die Zeit, um Projekte anzustoßen, die der Belegschaft bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege helfen. Um hier im Interesse von Firmen und Beschäftigten dennoch wichtige Akzente setzen zu können, haben die Verantwortlichen der Kampagne „arbeiten – pflegen – leben“ bereits vor drei Jahren eine Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule für Gesundheit in Bochum gestartet.

Pflegeberufe
Nurse taking care of pensioner in the retirement house

Betrieben und Behörden fehlt im Alltagsgeschäft häufig die Zeit, um Projekte anzustoßen, die der Belegschaft bei der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege helfen. Um hier im Interesse von Firmen und Beschäftigten dennoch wichtige Akzente setzen zu können, haben die Verantwortlichen der Kampagne „arbeiten – pflegen – leben“ bereits vor drei Jahren eine Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule für Gesundheit in Bochum gestartet.

„Bisher haben 18 Unternehmen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis vom Einsatz und den Ideen der Studierenden profitiert“, berichtet Kampagnenmanagerin Christa Beermann, gleichzeitig Demografiebeauftragte der Kreisverwaltung. Im Sommer soll diese Zahl weiter steigen. Unternehmen, die den niederschwelligen Zugang zur Kooperation nutzen wollen, können sich ab sofort mit ihren Ideen bewerben und sich dann tatkräftig unterstützen lassen.

Als Beispiele aus der Vergangenheit nennt Beermann Umfragen in der Belegschaft, Info-Flyer oder eine Serie in der Mitarbeiterzeitschrift. „Die Projekte konnten in vielen Fällen mit geringem Aufwand und niedrigen Materialkosten realisiert werden. Die Erkenntnisse und Ergebnisse, zu denen die Studierenden erheblich beigetragen haben, waren hilfreich und gut“, so Beermann.

Unter dem Strich haben die ersten drei Jahre der Zusammenarbeit gezeigt: Es gibt nur Gewinner, alle Mitwirkenden profitieren gleichermaßen.

Bundesweite Kampagne

Die Studierenden sammeln Praxiserfahrungen, für die Unternehmen ist es gut, wenn junge Menschen sich und ihre Qualitäten einbringen. „So zirkuliert Wissen zwischen den verschiedenen Ebenen und alle Beteiligten haben einen Mehrwert“, unterstreicht Tanja Segmüller, Professorin für Alterswissenschaft an der Hochschule für Gesundheit.

Im Sommersemester haben nun acht bis zehn weitere Unternehmen die Möglichkeit teilzunehmen. Interessierte können sich bis Dienstag, 29. März, per E-Mail an Christa Beermann wenden, C.Beermann@en-kreis.de. Bis dahin wird die Kreisverwaltung in einer kleinen Serie drei Projekte aus drei Jahren Kooperation vorstellen. Informationen zur kreisweiten Kampagne zur Vereinbarkeit und Beruf und Pflege gibt es unter www.arbeiten-pflegen-leben.de.

Quelle: Pressestelle des EN-Kreises

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