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PARTEI/STADTGESTALTER-Antrag zur Förderung für Balkonsolaranlagen: Von den Grünen im Rat abgelehnt, von der Stadt umgesetzt.

„Kein Jahr ist es her, dass der Rat die Förderung von Balkonsolaranlagen abgelehnt hat. Ausgerechnet die Grünen machten sich damals zum Sprecher einer ablehnenden Ratsmehrheit und zogen die Idee sogar ins Lächerliche.

Balkonsolaranlage
PARTEI/STADTGESTALTER-Antrag zur Förderung für Balkonsolaranlagen: Von den Grünen im Rat abgelehnt, von der Stadt umgesetzt.

„Kein Jahr ist es her, dass der Rat die Förderung von Balkonsolaranlagen abgelehnt hat. Ausgerechnet die Grünen machten sich damals zum Sprecher einer ablehnenden Ratsmehrheit und zogen die Idee sogar ins Lächerliche. Offenbar ist der Stabsstelle Klima & Nachhaltigkeit der Stadt Bochum angesichts der Herausforderungen des Klimawandels nicht zum Lachen zumute und hat nun das von den STADTGESTALTERn beantragte Förderprogramm für Balkonsolaranlagen selbst in die Hand genommen“, erklärt Dr. Volker Steude, Ratsmitglied der STADTGESTALTER und Vorsitzender der Fraktion PARTEI/STADTGESTALTER.

„Statt der von uns vorgeschlagenen 200 EUR fällt die Förderung, welche die Stadt Bochum zusammen mit der Verbraucherschutzzentrale anbietet, mit maximal 400 EUR sogar  doppelt so hoch aus“, freut sich Dr. Steude. „Es ist positiv, wenn unsere Impulse eine versetzte Wirkung zeigen.“

Mit Blick auf die Grünen merkt Dr. Steude an: „Konsequenterweise müssten die Grünen nun im Rat beantragen, dass die Stabsstelle das Programm wieder einstampft. Erfreulicherweise sind die Bochumer Grünen nur wenig konsequent in ihrer Haltung und die Experten der Stabsstelle Klima & Nachhaltigkeit echte Profis in diesem Thema“, kommentiert Dr. Steude. 

„Die Anlage muss bei Beantragung zwingend auf Bochumer Stadtgebiet installiert werden. Steckersolargeräte dürfen aber bei Umzug mitgenommen werden. Das ist sehr verbraucherfreundlich“, lobt Stefan Hiltawsky, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion PARTEI/STADTGESTALTER und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung. 

Der Diplom-Ingenieur und Unternehmer im Bereich Sonnenenergie hat jüngst selbst eine Steckersolaranlage an seinem Balkon installiert. Eine Förderung habe der Fachmann dafür allerdings nicht beantragt. „Bürgerinnen und Bürger, die eine Förderung beantragen wollen, müssen ihre Anlage bis zum 31.Dezember 2022 in Betrieb nehmen“, gibt Hiltawsky wieder. 

„Balkonsolaranlagen können die eigene Stromrechnung senken und auch Mietern eine Möglichkeit zur klimafreundliche Energiegewinnung geben“, so die beiden STADTGESTALTER abschließend.

Quelle: Pressemitteilung der STADTGESTALTER Bochum

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