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Lippeverband hilft Natur auf die Sprünge – Wildblumen-Blühstreifen auf 10.000 qm2 gepflanzt

Malve, Flocken- und Kornblume oder die Gemeine Wegwarte haben alle eines gemeinsam: Sie sind hier heimische Wildpflanzen und erfüllen wichtige Funktionen in unserem biologischen System. So sind sie zum Beispiel Nahrung für Bienen oder Schmetterlinge, dienen zur Luftreinigung und Klimaregulierung.

Lippeverband hilft Natur auf die Sprünge - Wildblumen-Blühstreifen auf 10.000 qm2 gepflanzt
Darüber freuen sich Pflanzen- und Tierwelt genauso wie Spaziergänger – so schön bunt blüht es nun am Regenbehandlungsbecken Werler Straße. Foto: EGLV/ Gantenbrinker, Kai

Malve, Flocken- und Kornblume oder die Gemeine Wegwarte haben alle eines gemeinsam: Sie sind hier heimische Wildpflanzen und erfüllen wichtige Funktionen in unserem biologischen System. So sind sie zum Beispiel Nahrung für Bienen oder Schmetterlinge, dienen zur Luftreinigung und Klimaregulierung. Als Teil seiner Biodiversitäts-Initiative hat der Lippeverband daher auf insgesamt rund 10.000 Quadratmetern seiner Flächen in Hamm Blühstreifen angelegt, auf denen diese und andere heimische Arten wachsen können.

Blühstreifen sind nicht nur nützlich, sie sind für Spaziergänger und Naturliebhaber auch ein wunderschöner Anblick. Auf zehn verschiedenen Flächen des Lippeverbandes – zum Beispiel am Pumpwerk Soester Straße, am Regenrückhaltebecken Ermelinghofstraße oder am Regenbehandlungsbecken Werler Straße – kann dieser Anblick nun genossen werden. „Mit der Aussaat heimischen Saatguts haben wir der Natur auf diesen Flächen etwas auf die Sprünge geholfen“, erklärt Kai Gantenbrinker vom Lippeverband. Sein Team hatte in den Jahren zuvor alle Flächen, bei denen die Sicherheitsauflagen es zulassen, selten geschnitten, um der Natur die Chance zu geben, sich selbst zu entfalten. Doch nicht auf allen Flächen zeigte dies den erwünschten Erfolg, sodass sich der Lippeverband dafür entschied nachzuhelfen.

Die neuen Blühstreifen werden nur einmal im Jahr gemäht. Zwölf Monate lang bieten sie so Nahrung und Schutz für Tiere, zum Beispiel Rebhühnern und anderen Bodenbrütern, die versteckt inmitten der Pflanzen einen hervorragenden Schutzraum finden. Nicht alle Flächen des Lippeverbandes eignen sich zur Anlegung von Blühstreifen. „Einige Grünbereiche wie zum Beispiel Deiche müssen aus Sicherheitsgründen regelmäßig gemäht werden“, erläutert Gantenbrinker. Umso mehr freuen er und sein Team sich, dass sie mit vergleichbar wenig Aufwand einen großen Gewinn für die Biodiversität in Hamm erzielen konnten.

Der Lippeverband

Der Lippeverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Seine Aufgaben sind in erster Linie die Abwasserentsorgung und -reinigung, Hochwasserschutz durch Deiche und Pumpwerke und die Gewässerunterhaltung und -entwicklung. Dazu gehört auch die ökologische Verbesserung technisch ausgebauter Nebenläufe. Darüber hinaus kümmert sich der Lippeverband in enger Abstimmung mit dem Land NRW um die Renaturierung der Lippe. Dem Lippeverband gehören zurzeit 155 Kommunen und Unternehmen als Mitglieder an, die mit ihren Beiträgen die Verbandsaufgaben finanzieren.

Quelle und Bildrechte: Emschergenossenschaft/ Lippeverband; (c) Kai Gantenbrinker/ EGLV

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