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Eine leichtfüßige Winterreise – Tanz und Musik finden am 9. März im Kurhaus zusammen

Üblicherweise ist Schuberts „Winterreise“ ausschließlich in den Konzertsälen zu hören, doch gab es in der Vergangenheit auch schon einige szenische Umsetzungen dieser Komposition. Der Berliner Choreograf Andreas Heise macht nun Schuberts Musik am Mittwoch, 9. März, um 19:30 Uhr im Kurhaus durch Bewegung neu erlebbar.

Eine leichtfüßige Winterreise

Üblicherweise ist Schuberts „Winterreise“ ausschließlich in den Konzertsälen zu hören, doch gab es in der Vergangenheit auch schon einige szenische Umsetzungen dieser Komposition. Der Berliner Choreograf Andreas Heise macht nun Schuberts Musik am Mittwoch, 9. März, um 19:30 Uhr im Kurhaus durch Bewegung neu erlebbar.

Das Zusammen“spiel“ von einer Sängerin, einem Tänzer und einem Pianisten ermöglicht einen neuen Zugang zur Musik und macht es möglich, die “Geschichte” aus mehreren Blickwinkeln zu beleuchten.

Da gibt es zum einen die Geschichte des Mädchens: Sie war es, die ihn fortgeschickt hat, weil ihre Eltern sie zu einer standesgemäßen Hochzeit gezwungen haben. Der Geliebte starb. Vielleicht im Krieg? Viele Jahre sind vergangen, und nun betritt das Mädchen den Raum des Geliebten. Der Geliebte wird durch den Tänzer repräsentiert. Es gibt genügend Spielraum, manche Lieder aus seiner Sicht zu interpretieren, andere aus ihrer Sicht. Das Betreten seines Raumes entfacht eine Flut von Gefühlen, Erinnerungen, Ängsten, Hoffnungen, Träumen und Sehnsüchten der Protagonistin und die Reise beider beginnt. Ihre aus der wirklichen Welt, seine aus dem Jenseits. Beide Akteure verschmelzen während des Verlaufes des Zyklus zu einer Person.

Heise schafft eine Symbiose aus Musik, Gesang und Tanz. Alle drei Künstler existieren gleichberechtigt im Raum. Der Pianist verbindet Sängerin und Tänzer, er begleitet sie auf ihrer Reise. Er könnte somit im poetischen Sinne als das Ich beider existieren und sowohl für das Symbol ihrer Liebe, als auch für die Figur des Todes (Leiermann) stehen.

Tänzer István Simon hat zwar den bewegungsreicheren Part, doch formt Sopranistin Juliane Banse dank ihrer „Doppelqualifikation“ als Sängerin und Tänzerin die vielen Facetten dieses letzten Stück Weges irdischen Daseins mit Stimme und ganzem Körper. Pianist Alexander Krichel glänzt mit musikalischer Ausdruckskraft und technischer Präzision. Eine gelungene Symbiose von Musik, Sprache und Tanz.

Karten für den außergewöhnlichen Musikabend gibt’s beim Kulturbüro der Stadt Hamm, den bekannten Vorverkaufsstellen und online unter kultur.hamm.de. Es gilt die aktuelle Corona-Schutzverordnung.

Quelle: Kulturbüro Stadt Hamm

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