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FDP-Fraktion fordert transparente Gegenüberstellung der Alternativen.

Die Umgestaltung des Telekom-Blocks in das Haus des Wissens (HdW) ist mit erheblichen Kostensteigerungen verbunden. „Angesichts der allgemeinen Baukostenentwicklung ist es nicht überraschend, dass auch das HdW teurer wird. Das Ausmaß der Mehrkosten nähert sich sicherlich auch der Schmerzgrenze“, so Felix Haltt, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion Bochum.

Rathaus Bochum
FDP-Fraktion fordert transparente Gegenüberstellung der Alternativen.

Haltt: „Umsetzung des Haus des Wissens ist kein Automatismus.“

Die Umgestaltung des Telekom-Blocks in das Haus des Wissens (HdW) ist mit erheblichen Kostensteigerungen verbunden. „Angesichts der allgemeinen Baukostenentwicklung ist es nicht überraschend, dass auch das HdW teurer wird. Das Ausmaß der Mehrkosten nähert sich sicherlich auch der Schmerzgrenze“, so Felix Haltt, Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion Bochum. „Das ist besonders schmerzlich, weil uns das Konzept des HdW schon überzeugt hat. Ein moderner Lern- und Begegnungsort mit VHS und Stadtbücherei würde die Innenstadt aufwerten und Bochum gut zu Gesicht stehen. Die integrierte Markthalle wird von vielen Menschen gewünscht und schon seit Jahren von der FDP gefordert. Und der Dachgarten wäre auch eine echte Attraktion. Trotzdem darf die Umsetzung des HdW kein Automatismus sein.“

Die FDP-Ratsfraktion fordert von der Verwaltung die transparente Gegenüberstellung möglicher Varianten. Haltt: „Vier Varianten kommen nun in Frage: der Bau des HdW im Telekom-Block, die Sanierung des Bildungs- und Verwaltungszentrums, die Realisierung in einem anderen bestehenden Gebäude wie City-Point/Drehscheibe oder die Suche nach einem ganz neuen Standort. Dabei muss für alle Möglichkeiten die entscheidenden Faktoren gegenübergestellt werden: die Kosten, auch wenn bei den meisten Varianten nur Schätzungen und nicht genaue Rechnungen wie für den Telekom-Block möglich sein werden, Umfang und Flexibilität des Raumangebots, Grad der Barrierefreiheit, energetische Ausgestaltung und Förderfähigkeit. Um über das weitere Vorgehen verantwortungsvoll entscheiden zu können, muss es diese Vergleichbarkeit geben.“

„Das angedachte Konzept des Haus des Wissens erscheint derzeit als beste Lösung, da dadurch nicht nur die VHS und die Stadtbücherei eine neue Heimat bekommen, sondern weil dadurch auch ein attraktiver Impuls in die Innenstadt gegeben wird. Bei dieser Qualität müsste man auch bleiben, wenn man das Konzept weiterverfolgt. Eine abgespeckte Version, z.B. ohne Dachpark, wäre sicherlich nichts Halbes und nichts Ganzes. Aufgrund der Mehrkosten, die man auch gegenüber der Bürgerschaft erklären muss, werden wir als FDP-Fraktion unsere Entscheidung genau abwägen und erst treffen, wenn die Vergleichbarkeit mit den anderen Alternativen vollständig hergestellt ist“, so Haltt abschließend.

Quelle: FDP-Fraktion im Rat der Stadt Bochum

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