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Digitales Treffen der Partnerstädte Bochum und Tsukuba

Smart City und Start-ups – das sind Themen, die sowohl Tsukuba als auch Bochum bewegen. Wie erreicht man, dass auch ältere Menschen von digitalen Entwicklungen profitieren können? Und wie können Start-ups den Gesundheitsbereich revolutionieren? Über diese und andere Themen haben sich die beiden Partnerstädte diesen Freitag, 22. April, ausgetauscht.

Smart City und Start-ups
Digitales Treffen der Partnerstädte Bochum und Tsukuba

Smart City und Start-ups – das sind Themen, die sowohl Tsukuba als auch Bochum bewegen. Wie erreicht man, dass auch ältere Menschen von digitalen Entwicklungen profitieren können? Und wie können Start-ups den Gesundheitsbereich revolutionieren? Über diese und andere Themen haben sich die beiden Partnerstädte diesen Freitag, 22. April, ausgetauscht.

Bürgermeister Dr. Tatsuo Igarashi stellte Projekte der Stadt Tsukuba vor. So berichtete er von Smartphone- und Internetkursen, die speziell für ältere Menschen konzipiert sind und bereits angeboten werden. Außerdem ist die japanische Stadt zum Beispiel seit letztem Jahr „Super Science City“ und kann so als einzige Stadt in Japan neben Osaka Modell-Projekte starten, die Bürgerinnen und Bürger und Verwaltung zusammenbringen. Großes Interesse hatten die japanischen Partner an smarten Kommunikationswegen zwischen Bürgerschaft und Stadt(verwaltung), aber auch an der digitalen politischen Partizipation – so streben sie an, offizielle Wahlen digital durchführen zu können. Derzeit sei dies allerdings noch nicht möglich. Igarashi und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch gingen zudem auf wichtige Punkte wie Nachhaltigkeit und Klimawandel sowie die Corona-Pandemie ein.

Im anschließenden Teil des digitalen Treffens diskutierten zwei themenspezifische Gruppen mögliche gemeinsame Projekte der Partnerstädte. In der ersten Gruppe stellten sich unterschiedliche Start-ups vor, die vor allem im Bereich der Gesundheitswirtschaft tätig sind. Dies waren die beiden Start-ups PLIMES und Qolo aus Tsukuba sowie die Bochumer Start-ups betaSENSE und Ingpuls. Auch die Worldfactory der Ruhr-Universität Bochum war vertreten. In der zweiten Gruppe standen vor allem die Beteiligungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern im Bereich der Smart City im Fokus.

Oberbürgermeister Thomas Eiskirch schaut positiv auf die kommende Zusammenarbeit: „Wir freuen uns sehr, dass die Partnerschaft mit Tsukuba trotz der Distanz und trotz der erschwerten Startbedingungen durch die Pandemie gut funktioniert und dass wir uns jetzt über konkrete Projekte unterhalten.“

Die beiden Partnerstädte haben sich darauf verständigt, nun weiter im Austausch zu bleiben und die heutige Videokonferenz als Auftakt zur gemeinsamen Projektarbeit zu nutzen. Die ersten Ideen – z.B. ein „virtuelles Fenster“ in die Partnerstadt – werden intern geprüft. Die kommenden Gespräche sollen dann in kleineren Gruppen stattfinden.

Quelle und Bildrechte: Pressestelle der Stadt Bochum

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