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Abwasserkanal Wattenscheider Bach: Umschlussarbeiten in der Marienstraße

Um einen unterhalb der Marienstraße liegenden Kanal der Stadt Bochum an den Abwasserkanal der Emschergenossenschaft anzuschließen, muss die Marienstraße ab Montag, 4. April, im Bereich der Brücke bis zum Jahresende gesperrt bleiben. Sowohl Fahrbahn und zum Teil auch der Gehweg können in dieser Zeit leider nicht genutzt werden.

Baustelle
Straßenausbau auf dem Harpener Hellweg beginnt. (c) Kalhh / Pixabay

Städtischer Kanal wird an den Hauptkanal der Emschergenossenschaft angeschlossen.

Um einen unterhalb der Marienstraße liegenden Kanal der Stadt Bochum an den Abwasserkanal der Emschergenossenschaft anzuschließen, muss die Marienstraße ab Montag, 4. April, im Bereich der Brücke bis zum Jahresende gesperrt bleiben. Sowohl Fahrbahn und zum Teil auch der Gehweg können in dieser Zeit leider nicht genutzt werden. Eine Umleitung ist eingerichtet und ausgeschildert. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.

Im Zuge der Entflechtung von Reinwasser und Schmutzwasser errichtete die Emschergenossenschaft im Einzugsgebiet des Wattenscheider Baches einen Stauraumkanal auf Gelsenkirchener und Bochumer Stadtgebiet. An diesen Stauraumkanal der Emschergenossenschaft wird nun der städtische Kanal angeschlossen.

Die Funktionsweise

Eine Regenwasserbehandlungsanlage dient der Trennung von sauberem Regenwasser und schmutzigem Abwasser. In einem Stauraumkanal oder Regenüberlaufbecken wird bei starken Niederschlägen das Mischwasser zunächst „angehalten“ und beruhigt. Dabei kommt das physikalische Gesetz der Schwerkraft zum Tragen: Die schwereren Schmutzsedimente setzen sich nach unten ab und können gedrosselt durch eine Ableitung in den Abwasserkanal und anschließend zur Kläranlage transportiert werden.

Das oben schwimmende, weitestgehend saubere und nicht-klärpflichtige Regenwasser dagegen kann nach Erreichen einer bestimmten Menge und Höhe über eine sogenannte Entlastungsschwelle ins Gewässer „schwappen“. Mit Hilfe der Regenwasserbehandlungsanlagen erhalten die Gewässer also weitestgehend sauberes Wasser, während die Abwasserkanäle und insbesondere die Kläranlagen entlastet werden. Das ist nicht nur ökologisch äußerst sinnvoll, sondern auch ökonomisch – denn die Abwasserkanäle müssen nicht durchgängig übergroß dimensioniert werden, was die Baukosten erheblich senkt! Zudem gehört sauberes Regenwasser ins Gewässer und nicht in die Kläranlage, wo es unnötigerweise noch einmal für viel Geld gereinigt würde.

Die Emschergenossenschaft

Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das als Leitidee des eigenen Handelns das Genossenschaftsprinzip lebt. Sie wurde 1899 als erste Organisation dieser Art in Deutschland gegründet und kümmert sich seitdem unter anderem um die Unterhaltung der Emscher, um die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie um den Hochwasserschutz. www.eglv.de

Quelle: Emschergenossenschaft/ Lippeverband

Bildrechte: Kalhh / Pixabay

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