Beamte und Politiker mit Zugschildern

Duisburg: Der Wille für eine neue S-Bahn ist da

Das Beitragsbild zeigt Oberbürgermeister, Landrat, Vertreter des VRR und den Landesverkehrsminister in Eintracht mit ein Zugzielanzeiger. Das Bild wirbt für die Walsum-Bahn. In einem zweiten Anlauf – ca. 10 Jahre nach dem letzten – haben sich die Kommunen darauf verständigt, die Walsum-Bahn anzuschieben. Wollen tun sie alle. Jetzt kommt es auf die Machbarkeit an. Dann könnte ggf. das Land Baumaßnahmen finanzieren.

Das Praktische an der Walsum-Bahn im Duisburger Norden und weiter in den Kreis Wesel bzw. nach Oberhausen ist, das sie schon da ist. Allerdings führt über die Strecke nur noch Güterverkehr. Die Beförderung von Personen ist 1976 aufgegeben worden. Die Bahnhöfe werden heute anderweitig genutzt. Die Machbarkeitsstudie wird also insbesondere diese fehlende Infrastruktur planen müssen. Dafür stehen von den Partnern erbracht jetzt 250.000 € zur Verfügung. Die Hälfte trägt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

In einem Video erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Verkehrverbund Rhein-Ruhr (VRR), der Duisburger Ratsherr Frank Heidenreich, was die Unterschriften der Verwaltungsbeamten und Politiker jetzt bedeutet.

  1. Was ist die Walsum-Bahn?

    Die Städte Duisburg, Oberhausen und der Kreis Wesel bezahlen die Machbarkeitsstudie. Kommt diese zum Ergebnis, dass die Strecke erfolgreich – in Bezug auf Nutzung und Kosten der Reaktivierung – wieder hergestellt werden kann, hat eine Anmeldung bei der Landesregierung zu erfolgen. Diese finanziert dann ggf. die Maßnahmen. Für den Bau von neuen Bahnhöfen kommt eventuelle als Fördermittelgeber der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in Frage.

  2. Wo führt die Walsum-Bahn her?

    Das Projekt der Walsum-Bahn besteht aus der Reaktivierung einer Eisenbahnstrecke aus dem Kreis Wesel über die Duisburger Stadtteile Walsum und Hamborn nach Oberhausen. Von dort bietet sich die Weiterführung nach Duisburg, Flughafen Düsseldorf und Düsseldorf Hbf an.

  3. Wer bezahlt die Walsum-Bahn?

    Die Städte Duisburg, Oberhausen und der Kreis Wesel bezahlen die Machbarkeitsstudie. Kommt diese zum Ergebnis, dass die Strecke erfolgreich – in Bezug auf Nutzung und Kosten der Reaktivierung – wieder hergestellt werden kann, hat eine Anmeldung bei der Landesregierung zu erfolgen. Diese finanziert dann ggf. die Maßnahmen. Für den Bau von neuen Bahnhöfen kommt eventuelle als Fördermittelgeber der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in Frage.

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