Fahrkartenautomaten von Transdev und Deutsche Bahn

VRR: Wieso wird mein Ticket-Abo gekündigt? Wieso neu abonnieren?

Etwa 28,000 Inhaber eines Abos des VRRs sollen derzeit eine Kündigung bekommen haben. Dies entspricht Zahl derjenigen, die ihre Monatskarte für den VRR bei der Deutschen Bahn gekauft haben. Das mag verwundern, aber die Abonnenten sind Kunden der Deutschen Bahn, nicht des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR). Da die Deutsche Bahn zum 15. Dezember 2019 ausscheidet aus dem Vertrieb von VRR-Fahrkarten, stand nun eine Kündigung an.

Das ist für viele Kunden nicht verständlich. „Ärgerlich!“ findet das Jörg Jedfeld (CDU) aus Recklinghausen. „Viele der 28.000 Betroffenen werden erst bei einer Fahrkartenkontrolle im Dezember oder später merken, dass sie keinen gültigen Fahrausweis mehr haben Die Kündigung durch die Deutsche Bahn und Notwendigkeit, einen neuen Vertrag mit jemand anderem zuschließen, werden sie nicht nachvollziehen können“, so der Jedfeld weiter. Er ist Mitglied im Verwaltungsrat der Verkehrverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR AöR).

Vorstands des VRR aufgefordert, das im Sinne der Kunden zu regeln

Jetzt hat Jörg Jedfeld zusammen mit Frank Heidenreich einen Brief geschrieben an den Vorstand der VRR AöR. Das ist die Geschäftsführung des VRR. Die CDU fordert darin, dass der Übergang – Fachbegriff: Migration – automatisch erfolge. Ihrer Meinung nach hindert der Datenschutz nicht daran, den Vertriebsübergang einfacher zu regeln. Auch entstehen hier unnötig Kosten, u. a. aus der Vertriebsprämie für Neukunden, die gar keine sind.

CDU-Fraktionsvorsitzender Frank Heidenreich sieht hier Handlungsbedarf. Zukünftige Ausschreibungen müssen auch den Übergang zwischen Dienstleistern regeln.

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