Verkauf: Stadthalle Wattenscheid wird für 11,5 Mio. € saniert

Die Stadthalle Wattenscheid ist dringend sanierungsbedürftig. Ihre Nutzung als Veranstaltungsort und als Schulaula des Märkischen Gymnasium ist nur noch eingeschränkt möglich. Die Halle stammt aus den 1960er Jahren. Sie fasst bestuhlt 650 Personen – ohne Stühle bis zu 1.000. Zu Anfang diente die Halle vor allem musikalischen Darbieten – Chören, Kammer- und Sinfoniekonzerten.

Die Sanierung der Stadthalle Wattenscheid soll durch die Bochumer Veranstaltungs-GmbH (BoVG) erfolgen. Diese Gesellschaft im Eigentum der Stadt Bochum soll die Halle übertragen bekommen. Zusätzlich erhält sie 11,5 Millionen € aus dem städtischen Haushalt als Kapitaleinlage. Für das Projekt hat die Verwaltung eine Machbarkeitsstudie fertigen lassen. Der Zustand der Halle wird wie folgt beschrieben:

Die Stadthalle Wattenscheid ist ein Objekt ihrer Zeit (Baugenehmigung 1962) und wurde seit der Inbetriebnahme weder grundlegend saniert noch modernisiert. Dies gilt nicht nur für das Bauwerk selbst, sondern auch für die technische Gebäudeausstattung (Brandmeldeanlage, Stromversorgung, Heizung etc.) und die Ausstattung für Veranstaltungen (Bühne, Licht etc.). Es wurden in der Vergangenheit lediglich notwendige Maßnahmen zur Instandhaltung und Betriebserhaltung durchgeführt. Mittlerweile ist durch Brandschutzauflagen und fehlende zeitgemäße Infrastruktur der Betrieb deutlichen Einschränkungen unterworfen und derzeit nur mit aufwendigen Kompensationsmaßnahmen (z.B. Brandwachen) aufrecht zu erhalten.

Stadt Bochum, Drs. 20193294

Betrieben werden soll die Stadthalle nach der Sanierung durch die BoVG, die die Betriebskosten aus Einnahmen finanzieren muss. Für die Sanierung der Halle sollen Fördermittel akquiriert werden. Der Rat soll am 12. Dezember 2019 endgültig entscheiden.

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