ehemaliger Sportplatz Berliner Straße, Wattenscheid

Bauland-Entwicklung in Wattenscheid kommt voran

Südlich der Innenstadt von Wattenscheid und im angrenzenden Stadtteil Westenfeld soll in den nächsten Jahres einiges an neuer Wohnbebauung enstehen. Errichtet werden sollen neue Häuser und Straßen auf Grundstücken im Eigentum der Stadt Bochum und privater Eigentümer. Im Wattenscheider Rathaus wurden jüngst Projekte an der Berliner Straße und im Bereich RIdderstraße / Wilhelm-Leithe-Weg diskutiert.

In der Sitzung der Bezirksvertretung Wattenscheid am Dienstag stand einiges zu neuem Bauland auf der Tagesordnung: Konzepte und neue Verträge. Das Gelände des ehemaligen Stadion an der Berliner Straße liegt seit 2014 – nach den damaligen Stürmen (siehe Bild) – brach. Das dort „gelagerte“ Holz ist lange abtransportiert.

Das Gelände ist in Privatbesitz. Dennoch soll in Kooperation von Verwaltung, Rat und Eigentümern ein gemeinsames Konzept erzielt werden. Ein Inverstorenauswahlverfahren heißt das. Das Gelände geht an den Investor, dessen Konzept sich durchsetzt. Die Eigentümer geben das Gelände, die Stadt das Baurecht. Denn das Konzept soll später Grundlage des Bebauungsplans werden – oder alternativ eines städtebaulichen Vertrages.

In der Vorlage der Stadtverwaltung heißt es:

Der seit 2014 brach liegende Bereich des zurückgebauten Stadions an der Berliner Straße
bietet beträchtliche Potentiale für eine bauliche Entwicklung in integrierter Lage sowie zur
städtebaulichen Aufwertung des Umfeldes. Durch eine Entwicklung der Fläche könnte ein
attraktives Stadtquartier sowie zusätzlicher, dringend benötigter Wohnraum entstehen. Das
geplante Investorenauswahlverfahren zielt darauf ab, ein städtebaulich hochwertiges
Bebauungs- und Nutzungskonzept für die Flächen am ehem. Stadion zu entwickeln und auf
diese Weise eine wohnbauliche Entwicklung vorzubereiten. Dabei soll es die bereits
erarbeiteten Aussagen aus dem „Gesamtstrukturkonzept Südliche Innenstadt Wattenscheid“
aufnehmen (vgl. Vorlage Nr. 20191714).

Stadt Bochum, Drs. 20193316

Am WIlhelm-Leithe-Weg und entlang der Ridderstraße kann es noch etwas länger dauern. Hier wird aber immer deutlicher, dass hinter dem Bahnhof auch Wohnbauland entstehen soll. Gewerbe ist direkt entlang der Bahnlinie vorgesehen.

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