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VRR: Sozialticket soll über die Stadtgrenze hinaus gelten

Woman with phone in the public transport

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2022 tagte der Verwaltungsrat der VRR AöR turnusgemäß in Duisburg. Auf Antrag der CDU-Fraktion hat der Verwaltungsrat die unverzügliche Einführung eines FlexTicket Sozial beschlossen. Damit soll es im Rahmen des digitalen eezy-Ticket auch Inhabern des Sozialtickets möglich werden, vergünstigt über die eigene Stadt- bzw. Kreisgrenze zu fahren. Bisher ist das Sozialticket darauf beschränkt.

Dazu Frank Heidenreich, Vorsitzender der CDU-Fraktion im VRR:

„Bei Einführung eines 49 €-Ticket für ganz Deutschland passt ein Sozialticket der bisherigen Art nicht mehr zum Angebot. Wir wollen auch zukünftig ein vergünstigtes Angebot für Empfänger von Sozialleistungen anbieten, um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Einen Vorschlag seitens der VRR-Verwaltung gibt es dazu bereits, aber es fehlt an der Umsetzung. Dem Vorschlag dies bis zur Einführung des 49 €-Tickets zu verschieben, können wir nicht folgen. Wir sehen bereits jetzt Handlungsbedarf.“

Im seitens der Verwaltung vorgelegten Beschlussvorschlag (Drs. M/X/2022/0415) war vorgeschlagen worden, eine Beschlussfassung erst im März 2023 vorzunehmen. Mit einer zeitgleichen Einführung zum sogenannten Deutschland-Ticket für 49 € wäre dann kaum zu rechnen.

Auch an Gelegenheitsfahrer denken

Nach Ansicht der CDU-Fraktion im VRR wird die Einführung des 49 €-Ticket dauerhaft die Nachfrage nach Zeitfahrausweisen im Nahverkehr verändern. „Es ist uns wichtig, dass es auch weiterhin für Gelegenheitsfahrer Angebote jenseits der 49 €-Eintrittsschwelle in den Nahverkehr gibt“, so der Duisburger Regionalpolitiker abschließend. Hierzu gehören nicht nur Empfänger von Sozialleistungen.

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