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Bochum und Essen treten „Städte gegen Food Waste”-Initiative bei

Auf Initiative von „Too Good To Go“ haben sich Bonn, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Kassel, Kiel, Köln, Mainz und Saarbrücken zusammengeschlossen im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung.

Jeder Dritte Lauch fühlt sich wirklich als Lauch

Die Stadt Bochum ist Mitglied des neuen kommunalen Netzwerks gegen Lebensmittelverschwendung „Städte gegen Food Waste“. Auf Initiative des Unternehmens „Too Good To Go“ haben sich zehn Kommunen zusammengeschlossen. Neben Bochum sind dies Bonn, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Kassel, Kiel, Köln, Mainz und Saarbrücken.

Mit ihrer Teilnahme sagen die Partnerstädte zu, sich in den kommenden zwei Jahren aktiv für die Lebensmittelrettung einzusetzen und damit einen wichtigen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit vor Ort zu leisten. Die Förderung der Umverteilung von überschüssigen Lebensmitteln im Handel und der Außer-Haus-Verpflegung sowie die gezielte Aufklärungsarbeit innerhalb der Bevölkerung stehen dabei im Mittelpunkt. „Jeder von uns wirft im Schnitt pro Jahr 75 Kilogramm Lebensmittel auf den Müll“, so Bochums Umweltdezernent Dr. Markus Bradtke. „Da kann man schon alleine mit einem bewussteren Einkaufsverhalten oder einer besseren Planung bei der Zubereitung der Mahlzeiten viel erreichen.“ Erste Bemühungen, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren, laufen in Bochum bereits: So gibt es zum Beispiel Foodsharing-Projekte, Gastronomiebetriebe, die über eine App überschüssige Lebensmittel anbieten oder die Aktionen im Rahmen der „Essbaren Stadt“.

Gemeinsam mit „Too Good To Go“ und lokalen Gruppen sollen in den nächsten Monaten konkrete Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt werden. Denkbar sind zum Beispiel Lösungen zur Lebensmittelrettung für ortsansässige Restaurants, Mensen und Kantinen. Auch öffentliche Veranstaltungen, Infomaterialien und Kampagnen für einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln sind geeignet, die Bürgerinnen und Bürger für das Thema zu sensibilisieren.

Lebensmittelverschwendung ist aus vielerlei Gründen ein großes Problem. Neben einer hohen Verschwendung von Ressourcen ist sie auch noch schädlich für das Klima: Laut Schätzungen der Umweltschutzorganisation WWF ist Lebensmittelverschwendung für zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich und damit ein Haupttreiber der Klimakrise. Weltweit wird mehr als ein Drittel aller Lebensmittel unnötig weggeworfen, 18 Millionen Tonnen pro Jahr alleine in Deutschland.

Quelle und Bildrechte: Pressestelle der Stadt Bochum

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