Oberhausen

1800 qm grüne Dächer in Oberhausen

Vor einem Jahr sind die Dächer von drei Gebäuden der Stadt Oberhausen als Projekt der Zukunftsinitiative Klima.Werk bepflanzt worden. Das Ergebnis sieht nicht nur schön aus, die begrünten Dachflächen auf zwei Schulen und dem Zentralen Betriebshof sorgen vor allem für ein besseres Stadtklima. Das Land NRW und die Emschergenossenschaft haben die Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung gefördert.

Der Blick von oben auf das A-Gebäude des Elsa-Brändström-Gymnasiums in der Oberhausener Innenstadt zeigt es: Gründächer müssen nicht grün aussehen. Sedum-Pflanzen wie die Fette Henne blühen rosa bis purpur. Auch wenn die Fläche kaum jemand zu Gesicht bekommt: Insekten aller Art freut das Nahrungsangebot auf dem extensiven Gründach, das damit zum Erhalt der Artenvielfalt beiträgt. Aber Gründächer haben noch eine andere positive Wirkung fürs Stadtklima: Die Pflanzen speichern Regenwasser, womit der natürliche Wasserkreislauf gestärkt wird. Über die Verdunstungsleistung der Dickblattgewächse wird außerdem die Temperatur in der stark verdichteten Umgebung gesenkt. So mildern begrünte Dächer die Folgen des Klimawandels wie Hitze, Dürre oder Starkregen ab.

1800 Quadratmeter Grün speichern Regenwasser

Im November/Dezember 2021 sind zusätzlich zum Dach des Elsa-Brändström-Gymnasiums auch Dachflächen an der Hartmannschule und am Zentralen Betriebshof in Oberhausen extensiv begrünt worden (extensiv: nicht begehbare Dachbegrünung, intensiv: Dachgarten). Die insgesamt rund 1800 Quadratmeter Dachbegrünung sind ein Projekt der Zukunftsinitiative Klima.Werk, zu der die Stadt Oberhausen mit den anderen 15 Emscher-Kommunen und der Emschergenossenschaft gehört. Gefördert wurden diese drei Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung vom Land NRW über das Förderprogramm „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ sowie von der Emschergenossenschaft.

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