Hagen: Silvesternacht wird Konsequenzen haben

Hagen ist nicht Köln, aber die Hagener Silvesternacht hat den Rechtsstaat strapaziert. An der Alleestraße im Stadtteil Altenhagen mussten vor Mitternacht 13 Einsatzfahrzeuge der Polizei herbeieilen, um eine gemeldete unüberschaubare Menge randalierender Jugendlicher zu vertreiben.

Bei diesem Einsatz wurde ein Feuerwerkskörper in Richtung Polizei geworfen. Kurz nach Mitternacht kam es zu einem Einsatz, bei dem Polizisten mit einer Schreckschusspistole bedroht wurden. Wenige Minuten später musste die Polizei – wieder an der Alleestraße – der Besatzung eines Rettungswagens helfen. Ein alkoholisierter Angreifer musste beruhigt werden.

Diesen wiederholten Angriffe gegen Sicherheits- und Rettungskräfte in Altenhagen sollen jetzt Konsequenzen haben, fordern verschiedene Hagener Kommunalpolitiker. So Christoph Purps, Vorsitzender der CDU: „Ein Angriff auf unsere Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte ist nicht hinnehmbar. Dort muss unser Rechtsstaat mit allen verfügbaren Mitteln die Gewalttäter bestrafen. Wir unterstützen die Nulltoleranz-Linie der Polizei ausdrücklich!“

Ordnungspartnerschaft und Quartiersmanagement

Die Hagener Christdemokraten sprechen sich dafür aus, die Zeit bis zum nächsten Jahreswechsel zu nutzen: Sie regen ein gemeinsames Treffen von Polizei, Feuerwehr, Rettungs- und Ordnungskräften sowie dem Oberbürgermeister an, um in Zukunft eine strategische Planung aus einer Hand sicherzustellen. Des Weiteren braucht es eine deutlich höhere Polizeipräsenz in Altenhagen in der Silvesternacht.

Es soll ferner offen über ein eigenes Quartiersmanagment in Altenhagen nachgedacht werden, um Probleme bei der Wurzel zu packen. Andere Stadtteile müssen ebenfalls in den Blick genommen werden, wenn dort weiterer Handlungsbedarf besteht.

Auch von anderen Parteien werden Forderungen erhoben.

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