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Gezänk um Varianten für das Wattenscheider Bad im Südpark

Freibad in Höntrop mit Sprungturm
Freibad in Höntrop mit Sprungturm

In der letzten Sitzung des Sportausschusses am 15.05.2020 hatte die CDU-Ratsfraktion einen Änderungsantrag zur Darstellung der Varianten zur Neugestaltung Hallenfreibades Höntrop eingebracht. „Aus Sicht der CDU-Ratsfraktion gibt es hier nur eine zielgerichtete Lösung. Mit dem Änderungsantrag haben wir daher die Empfehlung abgegeben, dass im Rahmen der Neugestaltung des Hallenfreibades Höntrop ausschließlich die vom Aufsichtsrat der Holding für Versorgung vorgeschlagene erweiterte Variante 3, unter Prüfung der Vorschläge der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid gemäß deren Beschluss vom 28.04.2020, weiter verfolgt wird“, stellt Hans Henneke, Sprecher der CDU im Sportausschuss, fest.

Im Vorfeld hatte sich der Aufsichtsrat der Holding für Versorgung und Verkehr dafür ausgesprochen, zwei der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen fünf Varianten zur Neugestaltung des Bades in Höntrop weiter zu verfolgen. Die Beschlussvorlage der Verwaltung folgte diesem Vorschlag. Der Antrag der CDU-Ratsfraktion wurde abgelehnt, so dass künftig auch die vorgeschlagene Variante 1 weiter verfolgt wird. Diese Variante – salopp als Spassbad bezeichnet – wird von vielen als zu groß und teuer angesehen. Auch aus Kreisen der Grünen war zu vernehmen, dass sie die Variante 3 für realistischer hielten. Ihre Fraktion ist aber an die Koalition mit der SPD gebunden.

Entscheidung erst nach der Kommunalwahl am 13.9.2020

„Die CDU-Ratsfraktion bedauert die Ablehnung ihres Antrages durch Rot/Grün sehr. Nun wird auch die Variante 1 weiter verfolgt, die große Risiken mit Blick auf planungsrechtliche, wirtschaftliche und ökologische Probleme mit sich bringt. Die Variante 3 ist die einzig realistische und zeitnah zu verwirklichende Lösung, um
endlich nach Jahren den gordischen Knoten zu durchschlagen und zügig mit dem Neubau zu beginnen. Wenigstens konnten wir uns darauf einigen, dass mit dem Abriss des Hallenbades schon in diesem Jahr begonnen werden soll, damit es endlich voran geht“, so Hans Henneke abschließend. Eine Entscheidung wie – und eventuell sogar ob – wird es zum Bad in Höntrop damit erst nach der Kommunalwahl am 13. September 2020 geben.

Zum Thema hat Hans Henneke (CDU) aus Günnigfeld auch einen Beitrag auf WAT Nachrichten veröffentlicht:: „An ihren Taten sollt ihr …“ (16.5.2020)

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