Stauland

A40 ist der längste Parkplatz im Stauland NRW

Große Pendlerströme und starker Transitverkehr zeichnen Nordrhein-Westfalen aus. Laut aktuellem Bericht des ADAC ist Nordrhein-Westfalen weiterhin Stauland Nr. 1. in Deutschland, auch wenn die Zahl der Staus abgenommen hat. Ein Drittel aller Staus (36 %) entfallen auf das bevölkerungsreiche Bundesland. Besonders betroffen ist das Ruhrgebiet und die dort zentrale Bundesautobahn A40. Hier gab es laut ADAC im letzten Jahr 8508 Stunden Stau.

NoAuch bei den Stau-Kilometern (32 Prozent) und Staustunden (33 Prozent) hatte Nordrhein-Westfalen den größten Anteil. Laut ADAC Verkehrsdatenbank sank die Anzahl der Staumeldungen in NRW auf den mehr als 2200 Autobahnkilometern im vergangenen Jahr leicht von fast 264.000 (2018) auf gut 253.000 Staumeldungen. Im Vergleich zum Vorjahr wurden damit etwa vier Prozent weniger Staus gemeldet, die Gesamtstaudauer stieg allerdings deutlich an (plus elf Prozent). Etwa 171.000 Stunden steckten Autofahrer 2019 in Stau und stockendem Verkehr fest (2018: 154.000). In Summe ergaben alle Stauereignisse in NRW eine Länge von knapp 453.000 Kilometern (2018: 486.000) – ein Rückgang von 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Staubilanz 2019 des ADAC

Mit dem TomTom-Stau-Index für 2019 decken sich die Angaben des Automobilclubs jedoch nicht. Der Hersteller von Navigationsgeräten und Provider von Verkehrsdaten ermittelt jährlichen eine Verstopfungsrate. Dort stehen in Deutschland die Stadt-Bu.ndesländer Hamburg und Berlin auf den vordersten Plätzen (34 % und 32 %). Allerdings gibt es auch dort keine Entwarnung für das Ruhrgebiet, das hier in Ost (21 %) und West (23 %) geteilt wird. In den letzten Jahren nimmt der Stau-Level fortschreitend zu.

Eine Verkehrswende ist im Ruhrgebiet nicht zu spüren. Der Fahrzeugbestand wächst kontinuierlich. Von Dezember 2019 zu Januar 2020 ist der Fahrzeugbestand in Bochum zum Beispiel um 68 Fahrzeuge gewachsen, teilte kürzlich die Stadtverwaltung im monatlichen Bericht mit.

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