17.000 Zuschauer im neuen Lohrheidestadion: Wird Wattenscheid-Leithe zugeparkt?

Sanierung und Ausbau des Lohrheidestadions waren am Freitagnachmittag Thema im Rathaus Bochum. Dabei ging es um die Anforderungen, um das Stadion für deutsche und internationale Meisterschaften der Leichtathletik fit zu machen. Die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie wurden vorgestellt.

Dabei ging es um den Raum- und Flächenbedarf für Meisterschaften. Dazu gehören Eigentümlichkeiten wie Flächen für Übertragungswagen und Sponsoren. Und es ging um Parkplätze.

Aus dem Umfeld des Lohrheidestadions gibt es immer wieder Beschwerden von Anwohnern. Bei Großveranstaltungen muss der Verkehr über die zweispurige Lohrheidestraße. Am Stadion selber gibt es gerade 500 Parkplätze. Der Bau eines Parkhauses ist nicht mehr vorgesehen, aber der Parkplatz am Stadion soll noch optimiert werden und eine weitere Stellfläche erhalten.

Parkraumkonzept mit örtlichen Supermärkten

Und dann? Die Anforderungen für Stadien der Leichtathletik sehen mindestens 15.000 Plätze vor. Das erweiterte Lohrheidestadions soll 17.000 Zuschauer fassen. Auch bei Anreise mit Bus und Bahn werden rund 750 Parkplätze nicht reichen. Der Parkdruck lässt befürchten, dass Wattenscheid-Leithe bei Großveranstaltungen zugeparkt wird.

Die Stadtverwaltung will daher einem weiteren Vorschlag der Ersteller der Machbarkeitsstudie folgen. Es soll ein dezentrales Parkkonzept erstellt werden. Vorhandene Parkplätze sollen herangezogen werden. Darunter befinden sich Parkplätze von Supermärkten im gesamten Stadtgebiet von Wattenscheid.

Auf Nachfrage konnte der Gutachter dem Ausschuss das Parkkonzept nicht näher erläutern. Die Machbarkeitsstudie enthält das Konzept und soll allen Fraktionen übersandt werden.

Der Ausbau des Stadion für Leichtathletik-Meisterschaften ist eine Chance für Bochum und Wattenscheid. Die verkehrlichen Probleme müssen aber gelöst werden.

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