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Trinkerszene: Alkoholverbot am Hauptbahnhof in Bochum?

Ein Alkoholverbot für einige Plätze und Straßen will die CDU-Ratsfraktion von der Verwaltung untersuchen lassen. Die Trinkerszene soll vertrieben werden, zum Beispiel vom Buddenbergplatz am Hinterausgang des Bochumer Hauptbahnhofs.

Menschen hinter Bochum Hbf
Trinkerszene ist am Buddenbergplatz hinter Bochum Hbf ansässig

  • CDU-Ratsfraktion Bochum fordert Prüfung von
    Alkoholverboten durch Stadtverwaltung
  • Trinkerszene soll von einigen Stellen der Bochumer Innenstadt vertrieben werden
  • Testphase soll in 2018 erfolgen.
  • Festivals und Gastronomie sollen nicht betroffen sein.

An verschiedenen Stellen in der Bochumer Innenstadt hat sich die Trinkerszene breit gemacht. Mir fallen zum Beispiel der Hinterausgang des Hauptbahnhofs auf, aber auch der Platz zwischen dem Rathaus und dem Bildungs- und Verwaltungszentrum. Während letztgenannter Treff unweit des Platz des Europäischen Versprechens unproblematisch erscheint, so sieht das bei Hinterausgang des Hauptbahnhofs bereits anders aus. Auch eine Videoüberwachung war – bisher vergeblich – diskutiert worden.

Verbot für einzeln Plätze und Straßen gefordert – nicht für die gesamte Innenstadt

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bochum macht nun einen neune Vorstoß: Ein temporäres, partielles Alkoholverbot. Es geht nicht darum, ein flächendeckendes Alkoholverbot zu erlassen, sondern um den gezielten Einsatz. Allerdings ist das nicht ganz so einfach, da auch immer bedacht werden muss, wohin die Szene verdrängt wird.

Der Antrag der CDU-Fraktion an den Stadtrat lautet auf Prüfung, wo und wie das im Sommer 2018 erprobt werden könnte. Dabei soll die Trinkerszene, aber nicht nur vertrieben werden.

„Die Testphase soll in enger Abstimmung mit den Trägern bestehender Angebote der Wohnungslosen- und Suchthilfe erfolgen“, erläutert Christian Haardt, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Denkbar wäre evtl. auch die Einführung eines Programmes ähnlich dem „Pick up“ in Essen.“ Mit dem von der Stadt Essen installierten Projekt „Pick up“ der Suchthilfe Essen holt diese Menschen ohne Halt, Hoffnung und Obdach von der Straße in eine eigene Wohnung.
Wichtig für die CDU-Fraktion ist, dass zum Ende der Testphase eine Evaluation der Maßnahme erfolgt.

Alkoholverbote werden im gesamten Ruhrgebiet diskutiert

Nicht nur in Bochum wird derzeit über Alkoholverbote diskutiert. Nach langen Diskussionen zum Vertreiben der Trinkerszene vom Bahnhofsvorplatz in Essen werden jetzt Forderungen laut, das Alkoholverbot auf die gesamte Innenstadt auszudehnen. Neuen Schwung hat die Diskussion bekommen, nachdem die Stadt Duisburg jüngst für bestimmte Straßen und Plätze ein Alkoholverbot umgesetzt hat.

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