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Polizei: Ruhiger Einsatzverlauf – trotz Schlägereien mit Dynamo-Fans

Die Bundespolizeidirektorion Sankt Augustin berichtet von einem ruhigen Einatzverlauf bei An- und Abreise zum Spiel VfL Bochum 1848 : SG Dynamo Dresden. Für die Bereitschaftspolizei des Landes sah der Ansatz offenbar anders aus. Oder hat die Bundespolizei sich daran gewöhnt? Auch die Pressestelle berichtet von 6 Ermittlungsverfahren in Folge des Einsatzes.

Wie die Wahrnehmung verschiedener Menschen unterschiedlich sein kann. Nach dem Spiel des VfL Bochum 1848 gegen die SG Dynamo Dresden kam es im Umfeld des Ruhrstadions zu Schlägereien. Meine Bilder entstanden hinterm Parkhaus am Stadionring. Zu sehen sind Dynamo-Fans die auf Polizisten einschlagen – über die Leitplanken hinweg. Das war schon krass. Ein Trikotträger geht zur Leitplanke, schlägt über diese hinweg auf einen Polizisten.

Freunde sagen mir, das war noch harmlos. Ich will mich daran aber nicht gewöhnen.

Und dann lese ich eine Pressemitteilung mit dieser Überschrift: „VfL Bochum – SG Dynamo Dresden – Ruhiger Einsatzverlauf für die Bundespolizei“ (27.08.2017) Das irritiert.

Klar, hier geht es ’nur‘ um die Bundespolizeit. Am Standion war die Landespolizei zuständig, zu der auch die Bereitschaftspolizei gehört. Dennoch hier der Schluss der Pressemitteilung:

Die Abreisephase nach dem Spiel verlief friedlich und ohne nennenswerte Vorkommnisse. Die Bundespolizei leitete sechs Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen das Sprengstoff, Versammlungs- und Waffengesetz, Beleidigung, Nötigung und Hausfriedensbruch ein.

Text und Bilder passen für mich da nicht zusammen. Das wirkt wie eine Satire, und das führte zu dieser Satire, in der Text und Bild nicht zusammenpassen.
Die Bilder erinnern mich daran, weshalb in Bochum für Teil der Innenstadt ein Glasverbot erlassen würde. Das gilt gerade zu den Zeiten des Auf- und Abzugs sogenannter „Fans“. Solche wie hier im Bild.

Welch ein Kontrast. Und dann kam noch jemand auf mich zu, der sich als Polizist vorstellte und mir das Filmen untersagen wollte. Als ich ihn nach Namen, Dienstausweis und Dienstnummer fragte,
wurde ich dann laut. Nichts davon war erhältlich. Am Ende war’s dann doch kein Polizist.

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